Ein Beitrag zur Präventionsarbeit an der KTS

- Konzeption-

Was ist die Insel?

Mit dem Konzept der Insel wollen wir die psycho-sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler stärken, die auf diesem Gebiet große Defizite aufweisen.

Die Insel soll ein Ort für Kinder sein,

Die Inselstunde soll eine echte "Auszeit" im Schultag darstellen, in der die Schülerinnen und Schüler neue Energien tanken, Spaß haben und zur Ruhe kommen können. Die Insel ist keine Therapiestation. Sie kann lediglich ein ausgleichendes Element für unangemessene Hochs und Tiefs unausgeglichener und dadurch oft sich unglücklich fühlender Kinder sein. Mit der Erweiterung der pädagogischen Betreuung sollen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule entlastet und unterstützt werden.

Für wen ist die Insel gedacht?

Die Insel ist für Schülerinnen und Schüler gedacht, die sich im Unterricht aus unterschiedlichen Gründen nur schwer einordnen können bzw. diesen stark belasten. Hierzu zählen nicht nur die notorischen Störer , sondern insbesondere Kinder mit erkennbaren seelischen Problemen. Ebenso finden Kinder mit unangemessenem Bewegungsdrang in der Insel einen Ort, an dem sie sich abreagieren können und wo sie die Möglichkeit erhalten, ihren Hyperaktivismus steuern zu lernen.

Betreuung der "Inselkinder":

Verhaltensänderungen geschehen in einem längeren Entwicklungsprozess, der nur in einem stabilen Rahmen stattfinden kann. Feste Bezugspersonen sind daher unabdingbar.

Die betreuenden Lehrkräfte bleiben in ständigem Gespräch mit den Klassenlehrerinnen und -lehrern, um Rückmeldung über die Inselkinder zu erhalten bzw. zu geben. Je nach Bedarf können die Beratungs- und Verbindungslehrkräfte mit einbezogen werden.

Angebote auf der Insel :

In einem Raum ohne Leistungsdruck bieten wir

an.

Organisation:

Das Angebot der Insel ist für Kinder der Jahrgänge 5 bis 7 gedacht,

Darüber hinaus besucht jede Klasse des neuen 5. Jahrgangs die Insel in Gruppen von 4 bis 6 Kindern in einer "Schnupperstunde". Schülerinnen und Schüler, die die Insel besuchen, arbeiten den versäumten Unterrichtsstoff in der Weise nach, wie es bei Unterrichtsversäumnissen im Krankheitsfall üblich ist.

Die Schülerinnen und Schüler, die einer festen Gruppe zugeordnet sind, besuchen die Insel einmal in der Woche nach einem rotierenden Plan, damit der Unterrichtsausfall nicht immer zu Lasten eines Faches geht.

Die "Inselkinder" erhalten einen "Inselpass", aus dem die Inselstunden hervorgehen. Diesen Inselpass erhalten auch die KlassenlehrerInnen mit der Bitte, die Inselstunden im Klassenbuch zu vermerken und die SchülerInnen an ihre Inselstunden zu erinnern.